Ein paar Tipps zum Räderwechsel

Einige Autofahrer wechseln ihre Räder noch immer im  do-it-yourself -Verfahren.

Die Anforderungen  erscheinen gering, dennoch kommt es durch unsachgemässe Arbeiten oft zu bösen Folgeschäden:

– Räder lösen sich – es drohen Unfälle ( gerade bei Leichtmetallfelgen kommt es zwischen Felge und Radnabe zu erheblicher Korrosion, wird diese nicht vollständig entfernt können sich durch den Fahrbetrieb die Räder lösen, dies kann sogar zum Radverlust führen, zumindest kann die Felge unbrauchbar werden ( Bohrungen werden durch Krafteinwirkung oval und damit unbrauchbar)

– beschädigte Radnaben durch falsches Anziehmoment ( ohne Drehmomentschlüssel gearbeitet) oder LM-Felgen werden verspannt montiert

–  es kann zu Problemen an der Bremsanlage kommen ( Flattern und rubbeln im Bremspedal fühlbar).

– Radschrauben und deren Gewinde werden beschädigt – Mehrarbeit oder sogar der Austausch von Radnaben oder Radlagern sind dann die Folge

– Sind die Räder einmal abgebaut, ist es  sinnvoll,  diese gleich auszuwuchten und natürlich die Räderreinigung nicht vergessen, wichtig ist auch das Verschleißbild der Reifen zu kontrollieren, daran lassen sich leicht Veränderungen in der Fahrwerksgeometrie erkennen ( ausgeschlagene Traggelenke, defekte Stoßdämpfer, etc.)

– und wohin mit den abgebauten Rädern?

Ihr Reifenbetrieb oder ihre Fachwerkstatt lagern die Räder fachgerecht ein, überprüfen die gelagerten Artikel rechtzeitig vor der neuen Saison und informieren Sie über eventuellen Ersatzbedarf.

Also besser gleich zum Fachmann !